§ 1 Anwendungsbereich und Vertragsgrundlage
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über individuelle unternehmerische Beratungsleistungen zwischen der FB Media FZCO („Unternehmen“) und ihren Kunden.
Geschäftsbedingungen des Kunden oder Dritter finden keine Anwendung, auch wenn die FB MEDIA FZCO ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Selbst wenn die FB MEDIA FZCO auf ein Schreiben oder eine E-Mail Bezug nimmt, das Geschäftsbedingungen des Kunden oder eines Dritten enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein Einverständnis mit der Geltung jener Geschäftsbedingungen.
Die FB MEDIA FZCO schließt ausschließlich Verträge mit Unternehmer/innen im Sinne des § 14 BGB, einschließlich solcher, die sich in der Gründungsphase befinden und die Leistungen im Rahmen der konkreten Vorbereitung oder Ausübung ihrer selbstständigen Tätigkeit nutzen (Existenzgründer/innen).
Vertragspartner des Kunden ist ausschließlich die FB MEDIA FZCO. Eine persönliche Haftung der Gesellschafter, Geschäftsführer oder sonstigen Erfüllungsgehilfen ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Eine Haftung wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzungen bleibt hiervon unberührt.
Maßgeblich ist stets der individuell geschlossene Beratungsvertrag. Diese AGB ergänzen ihn.
§ 2 Leistungen
Das Unternehmen erbringt sonstige Leistungen im Sinne des § 3 Abs. 9 UStG in Form individueller, anlassbezogener unternehmerischer Beratung.
Die Leistung ist nicht standardisiert, nicht automatisiert und nicht als strukturiertes Programm ausgestaltet.
Geschuldet ist kein bestimmter Erfolg, kein konkretes wirtschaftliches Ergebnis und keine Umsetzungskontrolle.
Die Beratung stellt keine Schulung, Ausbildung oder unterrichtsähnliche Leistung dar; insbesondere erfolgt keine systematische Wissensvermittlung, Lernzieldefinition oder Erfolgskontrolle. Die Beratung dient nicht der Vermittlung eines allgemeinen Wissensstands, nicht der Ausbildung und nicht der Vorbereitung auf Prüfungen oder Zertifikate.
Die Leistung ist nicht auf eine bestimmte Form der Durchführung angewiesen und kann grundsätzlich auch in persönlicher Anwesenheit erbracht werden.
§ 3 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch individuelle Vereinbarung der Parteien zustande und wird mit elektronischer Unterzeichnung wirksam.
§ 4 Abgrenzung der Leistung
Die Leistungen werden nicht automatisiert erbracht; etwaige Kommunikationsmittel dienen ausschließlich als technische Hilfsmittel zur Durchführung der individuellen Beratung. Ein Zugang zu Plattformen, Programmen, Mitgliederbereichen, Communities oder sonstigen digitalen Inhalten ist nicht Leistungsbestandteil.
Die Leistung ist nicht als Schulung, Ausbildung oder unterrichtsähnliches Format ausgestaltet. Insbesondere erfolgt
– keine planmäßige oder systematische Wissensvermittlung,
– keine Lernstruktur, keine Module oder Unterrichtseinheiten,
– keine Erfolgskontrolle oder Leistungsüberprüfung.
§ 5 Leistungserbringung
Das Unternehmen erbringt während der vereinbarten Vertragslaufzeit individuelle Beratungsleistungen.
Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem individuellen Beratungsanlass im Einzelfall.
Die Leistung ist nicht ortsgebunden, nicht planmäßig, nicht rhythmisch und nicht an feste Termine gebunden.
Ein Anspruch auf eine bestimmte Anzahl, Dauer oder zeitliche Lage einzelner Beratungshandlungen besteht nicht.
Das Unternehmen ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung geeigneter Erfüllungsgehilfen zu bedienen.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Beratung erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.
Unterlässt der Kunde eine erforderliche Mitwirkung und wird dadurch die Beratung erschwert oder verhindert, bleibt der Vergütungsanspruch des Unternehmens unberührt. Ein Anspruch auf Nachholung oder Ersatzleistungen besteht in diesem Fall nicht.
Der Kunde verpflichtet sich, im Rahmen der individuellen Beratung bekannt gewordene vertrauliche Geschäfts- und Betriebsinformationen Dritter vertraulich zu behandeln.
Der Kunde hat sich im Rahmen der individuellen Beratung sachlich und respektvoll zu verhalten. Bei erheblichen oder wiederholten Pflichtverletzungen ist das Unternehmen berechtigt, einzelne Beratungshandlungen abzulehnen. Der Vergütungsanspruch bleibt hiervon unberührt.
§ 7 Vergütung und Zahlung
Die Vergütung ergibt sich aus dem individuell geschlossenen Beratungsvertrag. Alle Preise verstehen sich netto, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
Die Vergütung ist mit Vertragsschluss fällig, sofern im Beratungsvertrag nichts Abweichendes geregelt ist.
Ist der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, ist das Unternehmen berechtigt, die Leistungserbringung bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Forderung vorübergehend auszusetzen.
Die Vergütung kann wahlweise in Euro (EUR), US-Dollar (USD) oder VAE-Dirham (AED) vereinbart und abgerechnet werden. Erfolgt die Zahlung in einer anderen Währung als Euro, erfolgt eine etwaige Umrechnung zum jeweils von dem Zahlungsdienstleister angewandten Buchungswechselkurs.
Die Vergütung wird unabhängig von Art, Umfang, Häufigkeit oder Dauer einzelner Beratungshandlungen geschuldet.
Vertragspartner des Kunden bleibt ausschließlich die FB Media FZCO. Externe Zahlungsdienstleister werden ausschließlich zur technischen Zahlungsabwicklung eingeschaltet; sie werden nicht Vertragspartner des Kunden und erbringen keine eigenen Leistungen.
Sofern der Kunde ein ungültiges oder nicht ausreichendes Zahlungsmittel hinterlegt, trägt er sämtliche hierdurch entstehenden Mehrkosten, insbesondere Gebühren von Zahlungsdienstleistern oder Währungsumrechnungen.
Die Rechnungsstellung erfolgt entsprechend den jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorschriften. Ein gesonderter Ausweis von Umsatzsteuer erfolgt nur, sofern eine solche gesetzlich geschuldet ist.
§ 8 Umsatzsteuerliche Behandlung
Das Unternehmen ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässig und erbringt seine Leistungen aus dem Drittland. Der Leistungsort bestimmt sich nach den jeweils anwendbaren umsatzsteuerlichen Vorschriften.
Bei Leistungen an Unternehmer mit Sitz in der Europäischen Union schuldet der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer gemäß § 13b UStG (Reverse-Charge-Verfahren), sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
Erfolgt entgegen der unternehmerischen Erklärung ein Vertragsabschluss mit einem Nichtunternehmer, richtet sich die umsatzsteuerliche Behandlung nach den gesetzlichen Vorschriften.
Eine steuerliche Beratung oder Haftung wird nicht übernommen.
§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung
Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem individuell geschlossenen Beratungsvertrag.
Eine ordentliche Kündigung während der vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei ihre vertraglichen Pflichten trotz Abmahnung nachhaltig verletzt oder die Leistungserbringung dauerhaft unmöglich wird.
§ 10 Haftung
Das Unternehmen haftet auf Schadensersatz – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet das Unternehmen nur
für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus der Übernahme einer Garantie bleibt unberührt.
§ 11 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Erfüllungsort ist der Sitz der FB MEDIA FZCO.
Stand der AGB: 23.12.2025. © Vervielfältigung verboten.